Test - Café Racer Jacke Brittany

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Zwar fahre ich kein britsches Bike, doch mir gefiel der Schnitt und der Material-Mix. Diese Jacke nennt sich "Brittany" und stammt von "Café Racer" - einer Exklusivmarke von Louis. Die Kombination aus Ziegenleder und Stretchmaterial fand ich sehr reizvoll. Wie Ihr Euch denken könnt, ist diese Jacke aufgrund des Stretchanteils nicht regenfest. Doch für heiße Tage hat es mir diese Jacke echt angetan.

Passform

DetailIch trage hier Damengröße 38. Bei Motorradjacken ist mir die Ärmellänge sehr wichtig, da viele Jacken etwas kurz geschnittene Arme haben. "Brittanys" Ärmel sind zum Glück lang genug, dass sie sogar über meine kurzen Sommer-Handschuhe gehen. Durch die Stretcheinsätze sitzt die Jacke sehr eng an Armen und Körper, aber nicht unangenehm. Nach ein paar Mal Tragen hat sich das weiche Ziegen Leder angepasst und man merkt die Jacke nicht mehr. Die enge Passform verhindert, dass sie sich während der Fahrt aufbläht und sitzt wie eine zweite Haut. Die eingesetzten Protektoren an Ellenbogen, Schulter und Rücken fallen kaum auf. 

An der unteren Rückpartie lassen sich seitlich noch einmal Reißverschlüsse öffnen. Der Kragen wird unsichtbar mit einem Magneten geschlossen.

 

 

Features

 

Optische Highlights sind die auf der Oberseite der Ärmel und am Kragen in schwarz eingestickten Union Jacks. Die Jacke ist genau das Richtige für die Brit-Fans / -Fahrerinnen.

 

 

 

Belüftung:

airvent vornPraktische Belüftungsreißverschlüsse sind unten an den Ärmeln wie üblich vorhanden. Die Stretcheinsätze lassen herrlich den Fahrtwind an den Körper. 

Highlights sind die Belüftungsreißverschlüsse an Achseln und Rücken. Im geschlossenen Zustand sind die Reißverschlüsse kaum sichtbar, da sie genau in der Naht zwischen Leder und Stretch verschwinden.

Trotz, dass die Jacke eher sommeruntypisch schwarz ist, ist sie während der Fahrt extrem luftig. Die höchste Temperatur, die ich mit dieser Jacke unterwegs war: 30° C. Ich habe während der Fahrt kaum geschwitzt. Umgekehrt ist diese Jacke für Temperaturen unter 15° C nur was für Hartgesottene. Da ich fast täglich mit dem Motorrad in der Früh um 6 Uhr rund 30 km einfach ins Büro unterwegs bin, habe ich sie morgens auch schon mal bei frischen 8° C getragen. Dann sollte man aber noch einen langärmeligen Pulli drunter anziehen ;-) 

Sicherheit:

Die Jacke wird standardmäßig mit Ellenbogen- und Schulterprotektoren geliefert. Eine Tasche für den Rückenprotektor ist auch vorhanden, kann also problemlos nachgerüstet werden. Wie oben schon erwähnt, fällt er bei der Jacke kaum auf, obwohl diese ja recht körperbetont sitzt. Die Lederteile sind an den neuralgischen Stellen großzügig angebracht - ich habe keine Bedenken, dass bei einem Sturz etwas durchscheuert.

reflektorKaum auffällige Reflektoreinsätze vorne und hinten bieten gute Erkennbarkeit in der Dunkelheit.

 

 

 

innen 01

Verbindungsreißverschlüsse (1x lang, 1x kurz) für die Hose werden gleich komplett mitgeliefert - sollte die Lieblingsmotorradhose keinen Reißverschluss besitzen, kann man damit direkt Abhilfe schaffen. So erübrigt sich ein weiterer Einkauf eines passenden Reißverschlusses.

 

Sonstiges

innen taschenEine Telefoninnentasche und eine normale Innentasche mit Reißverschluss runden diese insgesamt gut durchdachte Damenjacke ab.

 

 

 

Fazit

Für Fahrerinnen von britischen Motorrädern ein "Must Have" ;-) die Jacke sieht nicht nur gut aus, da haben sich die DesignerInnen auch mal Gedanken gemacht, was man so alles an einer Vintage-Damen-Motorradjacke benötigt.

Die Jacke ist allerdings nur für die Schönwetter-Tour bei angenehmen Temperaturen geeignet. Wer eine stylishe Sommeralternative zu seiner Volllederjacke sucht, der ist mit der "Brittany" bestens bedient. Der Union Jack auf Ärmeln und Kragen stört mich nicht, er ist ja sehr dezent.

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