#stayathome

Normalerweise beteilige ich mich nicht mit Beiträgen und Sprüchebildchen bei diversen Hypes, um Reichweite zu generieren. Doch bei der derzeitigen Lage finde ich es legitim, meine Grund-Reichweite zu nutzen, um den einen oder anderen dazu zubewegen, evtl. sein Handeln zu überdenken.

Lange Zeit war ich dem ganzen Corona-Virus Spektakel sehr skeptisch gegenüber, da wir parallel eine ganz "normale" Grippewelle wie jedes Jahr haben. Diese hat bereits über 240 Opfer gefordert, in Deutschland sind derzeit mehr mit Influenza infiziert, als weltweit mit Corona.

Doch das bedeutet ja nicht, dass es so bleibt. Was mich besorgt, ist die hohe Sterberat bei den Senioren durch Corona. Panik ist trotzdem nicht angebracht. Seit 1,5 Wochen arbeite ich von zuhause aus, wie alle meine direkten Kollegen auch.

Die Dinge zum Schutz, die gerade beschlossen und ausgeführt werden, sollten wir alle unterstützen. Statt mit Vorwürfen gegen die Oberen und Verbreitung von Fake-News die Umwelt zu vergiften, wäre etwas Hausverstand und Ruhe angesagt.

Niemand hat bisher eine solche Situation erlebt. Ich bin im kalten Krieg aufgewachsen und habe Tschernobyl als pubertierender Teenager miterlebt. Doch die derzeitige Situation gab es noch nie. So sind Schuldzuweisungen, Aluhut-Verschwörungstheorien und alles, was zu Panik beitragen kann, fehl am Patz. Keiner kann mit Sicherheit sagen, wie sich das weiterentwickelt, die Wissenschaftler berechnen auch nur mögliche Szenarien. Sicher wissen wir nur eines:

#stayathome

Das kann die Ansteckung verhindern und Leben retten.

Wie wir nun mit unserem geliebten Hobby Motorradfahren oder anderen Risikosportarten umgehen, sollte jeder für sich selbst abwägen, so lange es noch keine Ausgangssperre gibt.

Die derzeitige Argumentation läuft dahin, dass ja etwas passieren kann und intensiv-Betten für mögliche Corona-Fälle gebraucht werden. Passieren kann etwas auch, wenn wir zuhause, weil wir ja jetzt Zeit haben, beim Fensterputzen von der Leiter fallen. Das Quentchen Extra-Risiko mit dem Motorrad vermeiden, ist sicher nicht verkehrt. Doch sollte niemand verurteilt werden, wenn er alleine eine Runde ums Dorf dreht.

Die Vermeidung von übermäßigen Sozialkontakten ist oberstes Gebot. Also keine Gruppenausfahrten oder Treffen. Ist doch ganz einfach.

Wir können die Situation nur so nehmen, wie sie jetzt ist und das Beste draus machen und:

#stayathome
#flattenthecurve
#dontpanic