50.000 Kilometer auf Indianers Sohlen - Technische Features Indian Scout

Fahrgestell

Wir haben vorne eine 41mm Teleskop-Gabel und hinten zwei Federbeine. Vorne und hinten wissen allerdings nichts voneinander und lassen sich auch nicht einstellen. Außer natürlich hinten die Federvorspannung. Die hat aber so rein gar nichts mit einer verbesserten Straßenlage zu tun.

Mehr auch dazu im Fahrbericht zu 12.000 Kilometern auf der Indian Scout

Kupplung

Zum Bedienen der Kupplung muss man im Winter rechtzeitig wieder anfangen, die linke Hand zu trainieren. Ich habe selten so einen schwergängigen Bowdenzug erlebt, wie bei der Scout. Lange Stadtfahrten oder viele Schaltvorgänge z.B. auf Passstraßen mit vielen Serpentinen, verlangen der linken Hand schon einigen Einsatz an Muskelkraft ab. Das hätte man sicherlich eleganter lösen können.

50.000 km mit der Indian Scout Sixty unterwegs

Einiges habe ich ja bereits im Fahrbericht zu 12.000 Kilometern mit der Scout geschrieben (siehe Button oben). 

50.000 Kilometer sind zusätzlich noch eine Herausforderung für das Material.

Im März 2019 musste ich den Hauptbremszylinder hinten auf Garantie wechseln lassen, da dieser bekanntermaßen Konstruktionsfehler aufwies. Ansonsten gab es keine technischen Vorkommnisse und ich bin von der Qualität überzeugt. Der Service-Intervall ist für meinen Geschmack ein wenig kurz mit 8.000 Kilometern.

Nach den groben technischen Daten kommen wir nun zum Eigentlichen:

Wie fährt sich die Indian Scout Sixty?

Das dicke Vorderrad (130/90) neigt bei schlechten Straßen, sich seinen Weg selbst zu suchen. Da ist in manchen Situationen ein gewisses Gottvertrauen notwendig. Erst letztens hat mir eine fette Unebenheit, die nicht zu erkennen war, den Puls in die Höhe getrieben. Wenn plötzlich der Vorderbau Deines Motorrads wild hin und her schlägt, schießt Dir das Andrenalin in Lichtgeschwindigkeit durch den Körper. In solchen Situation sollte man trotzdem kühlen Kopf bewahren und nicht versuchen, den Lenker in eine Fahrtrichtung zu zwingen. Das Rad sucht sich schon wieder seinen Weg ...

Unangenehmer wird's, wenn einem das in Kurven passiert. Da versetzt es dir die Scout, je nach Tempo, auch schon mal zum äußeren Kurvenrand. Da ich vorher eine ungelenke 1400er Intruder gefahren bin, sind mir solche Fahreigenschaften bekannt. Das bringt mich nur noch selten aus der Ruhe. Nach so vielen gemeinsamen Kilometern kennst Du jede Zuckung Deines fahrbaren Untersatzes. 

Indian Scout im Gebirfe

Langzeittest Indian Scout

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