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Wenn die Motorradsaison endet, verschwindet das Bike für ein paar Monate in der Garage. Für mich heißt das aber nicht, dass auch mein Körper Pause macht. Im Gegenteil: Gerade im Winter halte ich es für wichtig, fit zu bleiben, weil Motorradfahren körperlich anspruchsvoll ist und ich das jedes Frühjahr sehr deutlich merke.

 


Motorradfahren fordert mehr, als man denkt

Motorradfahren ist für mich kein passives Hobby. Ich sitze nicht einfach nur auf dem Motorrad, sondern arbeite permanent mit dem Körper. Rücken und Bauch stabilisieren den Oberkörper beim aktiven Fahren und halten dem Fahrtwind stand, Arme und Schultern sind verantwortlich für präzise Lenkimpulse und federn Unebenheiten ab, Beine halten das Motorrad beim Rangieren. Dazu kommt das Gewicht von Helm und Ausrüstung, das besonders Nacken und Schultern fordert.

Wenn ich dafür nicht fit bin, ermüde ich schneller und das geht klar zulasten von Konzentration und Kontrolle = auf der Fahrspaß leidet.


Was passiert, wenn ich im Winter nichts mache

Ich habe gemerkt: Schon nach wenigen Wochen ohne Bewegung lassen Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer spürbar nach. Das zeigt sich dann im Frühjahr durch Verspannungen, Rückenschmerzen oder einfach durch schnellere Erschöpfung auf längeren Strecken. Früher habe ich das auf Sitzposition oder Motorrad geschoben. Heute weiß ich, dass mein eigener Trainingszustand eine deutlich größere Rolle spielt.


Mein Wintertraining: funktional, nicht extrem

Im Winter halte ich mich bewusst regelmäßig fit. Zwei Mal pro Woche mache ich Step Aerobic, gehe zusätzlich laufen und baue Yoga in meinen Alltag ein. Das ist kein Leistungssport, sondern eine pragmatische Kombination: 

  • Step Aerobic gibt mir Kraft in Beinen und Rumpf sowie Koordination

  • Laufen verbessert meine Ausdauer, was sich auf langen Touren deutlich auszahlt

  • Yoga sorgt für Beweglichkeit, insbesondere in Hüfte, Rücken und Nacken

Gerade Yoga hilft mir, Verspannungen vorzubeugen, ein Thema, das auf dem Motorrad schnell relevant wird.


Mehr Kontrolle und weniger Ermüdung

Seit ich im Winter konsequent trainiere, starte ich entspannter in die Saison. Langsame Manöver, Rangieren oder längere Etappen fühlen sich stabiler an. Ich ermüde später, sitze ruhiger auf dem Motorrad und habe das Gefühl, auch in stressigen Situationen mehr Reserve zu haben. Das ist für mich ein klarer Sicherheitsgewinn.


Fitness wirkt auch im Kopf

Ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Bewegung hält mich mental „drin“. Die erste Ausfahrt nach der Winterpause fühlt sich nicht wie ein kompletter Neustart an. Ich vertraue meinem Körper mehr und gehe insgesamt gelassener an die neue Saison heran.


Fazit

Für mich gehört Wintertraining inzwischen selbstverständlich zum Motorradfahren dazu. Nicht aus Ehrgeiz, sondern aus Erfahrung. Wer den Körper über Monate komplett abbaut, merkt das später – oft genau dann, wenn Kontrolle und Konzentration besonders wichtig wären. Fit durch den Winter zu kommen bedeutet für mich: entspannter, sicherer und mit mehr Freude Motorrad zu fahren.

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